| Jahrgang 1959, geboren und aufgewachsen in Wien, Sohn einer bürgerlichen Arbeiterfamilie, fühlte sich schon ab Kindesbeinen der Malerei hingezogen. Das schöpferische Talent im Bereich bildender Kunst wurde zwar allseits erkannt, doch entsprechend der damaligen allgemeinen Einstellungen, Entwicklungen und Ansichten über ein künftiges „Berufsleben“ kaum nennenswert gefördert.
Abgesehen von der Anleitung und hilfreichen Einflussnahme des akademischen Malers Prof. Heinrich Maresch, unter welchem auch der Maturaabschluss absolviert worden ist, wurde nach Abschluss der AHS dennoch eine Karriere in der IT-Branche begonnen.
Doch die Affinität zur bildenden Kunst überdauerte die Jahrzehnte des Brachliegens der offenbar eigentlichen Berufung und durch glückliche Umstände und wegweisende Begebenheiten, wurde im Jahr 2006 wieder mit dem künstlerischen Schaffen in der Malerei intensiver begonnen.
Der derzeitige Schwerpunkt umfasst abstrakte, experimentelle und visionäre Werke in Acryl, Öl, oder Mischtechniken, wie auch gegenständliche Aquarell-Darstellungen. Speziell hervorzuheben ist die Entwicklung der einzigartigen Technik der Herstellung dreidimensionaler Bilder; - die „Dritte Dimension“ wird in subtiler und mahnender Weise in „Apokalyptischen Zukunftsvisionen“ manifestiert. WP sieht sich damit als Grenzgänger zwischen experimenteller Kunst und plakativen Endzeitvisionen.
„...eigentlich habe ich schon früh Mehrfachdeutungen erkannt und als Steigerung jeglicher Ausdrucksform bevorzugt – in der Literatur, der Musik wie auch in der darstellenden Kunst. Die Malerei ist für mich die Sprache, mit der ich den Weg in einen möglichen Abgrund, aber auch einen Hoffnungsschimmer zu den Betroffenen transportieren kann... ...dazu bedarf es keinen weiteren Aktionismus oder anderer temporärer Modeerscheinungen.“
Ein Querschnitt seiner Werke war erstmals im Rahmen einer Ausstellung im Spannberger Pfarrstadl am 1.4., 8.4. und 15.4.2007 zu sehen.
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